Schönheitsmakel Cellulite Wenn Bikinikauf zur Folter wird! Welche Anti-Cellulite Behandlungen helfen wirklich?

Auch wenn wir uns noch dick eingekuschelt in Winterkleidung befinden, der nächste Sommer kommt bestimmt und auch der nächste Bikinikauf. Wer unter Cellulite leidet, dem graut schon davor. Damit Sie schon vor der Badesaison in Form sind, werfen wir einen Blick auf Anti-Cellulite-Behandlungen…

Cellulite auch ohne Schwangerschaft, ist das möglich?

Sie kennen das bestimmt: In den neuesten Trendfarben blitzt es aus dem Schaufenster, der Bikini für die neue Badesaison! Sie haben gerade Pause, warum also nicht gleich anprobieren? Dann der Schock in der Umkleidekabine! Ganz so wie auf der Schaufensterpuppe sieht es dann doch nicht aus. Das Höschen schneidet an der Hüfte in die Fettpölsterchen und drückt fiese Dellen raus. Hinzu kommt eine nicht ideale Beleuchtung und Ihr Ego ist im Keller. Nicht wenigen Damen geht es so bei der Auswahl für die neue Bademode. Egal ob jung oder alt – beinahe jede zweite Frau leidet unter den unschönen Dellen. Aber warum? Unser Bindegewebe kann sich ordentlich ausdehnen, um während einer Gewichtszunahme, Geweberisse zu verhindern wie z.B. bei einer Schwangerschaft. Das weibliche Hormon Östrogen veranlasst in dieser Zeit den Körper für „Notlagen“ Fettspeicher anzulegen. Das geschieht bei Frauen an Hüfte und Po. Große Fettdepots im Gewebe drücken dann gegen unsere oberste Hautschicht, somit entstehen Unebenheiten, besser bekannt als Orangenhaut. Hier mehr zum Thema Cellulite in der Schwangerschaft erfahren.

Welche Anti-Cellulite-Behandlungen helfen wirklich?

So viel zur Theorie. Heutzutage sieht die Praxis allerdings anders aus. Hormonelle Verhütung, schlechte Ernährung und zu wenig Sport, sowie zum Teil nur sitzende Tätigkeiten erhöhen das Risiko für Orangenhaut auch ohne Schwangerschaft. Bereits junge Mädchen klagen über Fettpölsterchen und Dellen. Jammern hilft da leider nicht viel, hingegen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die Orangenhaut zumindest zu reduzieren und das Hautbild wieder zu verbessern. Allen voran gilt es, eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und genügend Sport in den Alltag einkehren zu lassen. Gegen die strukturelle Cellulite, welche durch Bindegewebsschwäche, schlechte Durchblutung, weiche Haut und zu viel oder zu wenig Fettzellen verursacht wird, hilft die neue Wunderwaffe Cellfina®. Lesen Sie hier mehr über die Methode. Hier finden Sie wertvolle Ernährungstipps, die im Kampf gegen Orangenhaut helfen. Zudem haben wir drei der beliebtesten Massagebehandlungen gegen Orangenhaut unter die Lupe genommen:

Lymphdrainagen

Unsere Lymphen sorgen dafür, dass Schadstoffe aus dem weiblichen Bindegewebe abtransportiert und Nährstoffe aufgenommen werden. Das körpereigene Abwassersystem stockt bei mangelnder Bewegung, Stress und falscher Ernährung. Eine Lymphdrainage bringt wieder Schwung in die Zellen. Bei dieser Art der Massagen werden Stauungen gelöst und unser Gewebe wird entwässert. Oft sind schon kurz danach Verbesserungen spürbar, wie, dass die Hosen besser bzw. lockerer sitzen. Bitte achtet darauf: Lymphdrainage sollten niemals Schmerzen verursachen. Um den bestmöglichen Effekt rauszuholen, empfiehlt es sich, danach ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Am besten stilles Wasser oder Kräutertees.

Body Wrapping

In Kosmetikstudios ist Body Wrapping eine sehr beliebte Methode. Hierbei werden die Problemstellen mit Ölen, Algen- oder Koffeinextrakten eingerieben und danach mit Folie umwickelt. Das Gewebe kommt ordentlich ins Schwitzen und lokal wird die Durchblutung angekurbelt. Fazit: Bereits kurz nach der Behandlung zeigt sich ein verbessertes Hautbild. Als Zusatz und kleines I-Tüpfelchen durchaus zu empfehlen, wer allerdings nur mit Body Wrapping seine Fettpölsterchen loswerden will, ist leider auf dem Holzweg. Als Add-on zu einem sportlichen Training und anderen Anti-Cellulite-Behandlungen durchaus zu empfehlen.

Infrarotbestrahlungen

Mittels einer Infrarot-Behandlung entsteht im Körper künstliches Fieber. Die Kerntemperatur des Körpers steigt, Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt. Ca. 30 Minuten dauert eine solche Behandlung. Betroffene Körperstellen werden vorab auch mit Folie umwickelt. Das Schwitzen erhitzt auch den körpereigenen „Verbrennungsmotor“ und steigert somit den Fettabbau. Das zumindest ist die Idee dahinter, Experten raten zur Vorsicht. Durch das Erhitzen des Gewebes können angeblich so genannte „Besenreiser“ entstehen und zudem wird die Technik der Tiefenwärme als Stoffwechsel-Motor stark angezweifelt.