Cremes gegen die Cellulite Ist das tägliche Eincremen wirklich hilfreich?

Man treibt Sport, man hält Diät, man massiert und cremt – aber irgendwie scheint nichts zu helfen. Die Rede ist von Orangenhaut, die durch wenig Sport und ungesunder Ernährung ausgelöst wird. Unschöne Dellen, die Po und Oberschenkel der Frauen zieren. Egal was man tut, scheinbar sind wir machtlos dagegen. Wir nehmen Cremes & Co. mal genauer unter die Lupe…

Women only – wer leidet unter Orangenhaut?

Weltweit sind es über 1,7 Milliarden Frauen über 20 Jahren, die Probleme mit der Orangenhaut haben. Ob leicht oder stark ausgeprägt, über Orangenhaut wird sich keine Frau besonders freuen. Was früher immer auf übergewichtige Frauen projiziert wurde, ist längst ein allgemeines Problem geworden. Für die Fetteinlagerung und für die Beschaffenheit unseres Bindegewebes sind weibliche Hormone verantwortlich und Ursache für die Cellulite, neben schlechter Durchblutung und zu weicher Haut. Orangenhaut hingegen entsteht durch schlechte Ernährung, Alkohol, Kaffee, rauchen und nur sitzenden Tätigkeiten. Ob wir die Dellen bekommen, wie schnell oder wie schwer, hängt auch von unseren Genen ab. Auch schlanke Frauen klagen über Cellulite. Hier mehr zum Thema Cellulite bei schlanken Frauen. Die hässlichen Dellen bzw. die Art unseres Gewebes wird schlicht und einfach vererbt. Hat die Großmutter und die Mutter mit Unebenheiten an der Hüfte zu kämpfen, wird auch die nächste Generation nicht davor bewahrt bleiben.

Koffein, Efeu und Zitronen – halten die Cremes was sie versprechen?

Die einzige, die sich wirklich über Cellulite und Orangenhaut freut, ist die Kosmetikindustrie. Es gibt kaum ein Frauenproblem, dass nicht mit der richtigen Creme behandelt werden kann. So auch die Orangenhaut. Aber werfen wir mal einen Blick auf die Anti-Cellulite-Angebote. Ist alles schlecht, was aus der Werbung kommt? Nein natürlich nicht. Fakt ist, Cremes können nur bedingt helfen. Alleine nur vom Eincremen wird die Orangenhaut nicht weniger. Bei regelmäßiger Anwendung plus Sport und gesunder Ernährung können aus starken Dellen schon etwas Kleinere werden. Orangenhaut lässt sich nicht einfach wegcremen, ABER das Eincremen der betroffenen Hautpartien verbessert unser Hautbild definitiv. Cremes tragen zur Straffung bei und durch das Einmassieren fördern wir die Durchblutung, das Gewebe wird mit Vitalstoffen versorgt und somit wird auch der Abbau der unbeliebten Fettdepots angekurbelt. Die Anti-Cellulite-Creme kann mithilfe von Zusätzen wie Ginko, Efeu, Eisenkraut oder Fruchtsäure wie Zitrone wirken. Der Stoffwechsel in den Zellen wird ganz klar durch Koffein und Koffeinsalze gefördert, auch das Zugeben von Algenextrakt in dementsprechender Dosierung ist hilfreich. Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erreichen, ist Konsequenz gefragt. Mindestens zwei bis dreimal täglich müssen die unschönen Dellen mit kreisenden Bewegungen, Cellulite Roller oder Massagehandschuhen behandelt werden. Vorsicht ist geboten: Wer einen sichtbaren Effekt erzielt, hat sein Hautbild an der Oberfläche entscheidend verbessert, Cellulite in der Haut besteht aber immer noch. Sobald diverse Behandlungen abgesetzt werden, verschlechtert sich auch erneut die Haut und Unebenheiten werden wieder sichtbar. Um die Cellulite selbst zu besiegen, welches durch struktureller Bindegewebsstränge entsteht, gibt es die Cellfina®-Behandlung, welche der Cellulite den Kampf ansagt.

Was hilft noch – gibt es Hausmittel gegen Cellulite?

Cremes, Massagen, Laserbehandlungen – all das ist gut gegen Orangehaut aber auch teils sehr kostenintensiv. Frauen, die das Loch in der Geldbörse verhindern wollen, greifen auf Hausmittel zurück. Eines vorweg: Wer unter struktureller Cellulite leidet, welche anatomisch bedingt und die Folge von verkürzten bzw. verhärteten Bindegewebssträngen ist, wird mit Hausmitteln nicht erfolgreich sein. Dagegen hilft nur die innovative Cellfina®-Methode.
Orangenhaut wird durch einen nicht sehr gesunden Lebensstil, wie Rauchen, Fast Food und hormoneller Verhütung, ausgelöst. Wir haben die besten DIY-Möglichkeiten gegen die Orangenhaut für Sie aufgelistet:

Noppenbürste

Sie fördert die Durchblutung, die Haut wird elastischer und es kann nebenher beim Duschen erledigt werden. Zudem hinterlässt eine Massage mit der Noppenbürste ein wohltuendes Hautgefühl.

Wechselduschen

Man könnte meinen, das Fett erschreckt sich beim kalten Duschen und verzieht sich, ganz so einfach ist es nun nicht. Beim Wechselduschen wird der Stoffwechsel angeregt und unsere Zellen zeigen mehr Aktivität, was dem Abbau von Fett zugutekommt. Am besten die betroffenen Stellen eine Minute mit warmen Wasser und anschließend für einige Schrecksekunden mit kaltem Wasser abduschen.

Kartoffelmaske

Eine rohe Kartoffel soll das Bindegewebe straffen. Einfach eine rohe Kartoffel in Scheiben schneiden, auf die Orangenhaut auflegen und mit einem Baumwolltuch für 15 Minuten abdecken.

Hausgemachtes Peeling

Mit einer Mischung aus Meersalz und Olivenöl gibt man seiner Haut eine angenehme Kur. Wer kein Olivenöl zu Hause hat, kann das Peeling auch mit Honig anrühren. Hier können Sie noch mehr Hausmittel gegen Orangenhaut entdecken!